Pressehütte Mutlangen

 

Der Kriegs-Tod aus Oberkochen

Firma "Hensoldt-Optronics GmbH", ehem. "Airbus DS Optronics GmbH", ehem. EADS, ehem. Carl Zeiss GmbH. 

Täter mit Namen und Gesicht: Hensoldt-Vertriebsleiterin Sabine K. Hipp, Generalleutnant Jörg Vollmer, Hensoldt-Geschäftsführer Andreas Hülle und Stefan Hess. /

Das Foto links zeigt vier Täter: Hensoldt-Vertriebsleiterin Sabine K. Hipp, Generalleutnant Jörg Vollmer, Hensoldt-Geschäftsführer Andreas Hülle und Stefan Hess. Nicht auf dem Foto zu sehen sind die vielen Opfer, die Toten und Verletzten, die durch Hensoldt-Waffensysteme verursacht werden.

© Schwäbische Post 29.08.2017 19:14, Autor: Sascha Kurz: Der Inspekteur des Heeres der Bundeswehr besucht Hensoldt in Oberkochen. Neue Wehrtechniken wurden begutachtet. Hoher Besuch in Oberkochen bei Hensoldt, der früheren Verteidigungstechnik-Sparte von Zeiss: Generalleutnant Jörg Vollmer, Inspekteur des Heeres, besuchte den Hensoldt-Standort am Fuße des Volkmarsbergs. Ziel seines Besuches sei gewesen, sich insbesondere über den aktuellen Stand der Hensoldt- Optronics-Produkte zu informieren, teilte das Unternehmen mit knapp 500 Mitarbeitern am Hauptstandort in Oberkochen mit. / Beim Rundgang durch den Produktionsbereich, in der die Sichtmittel für den Schützenpanzer der Bundeswehr gefertigt werden, zeigte Vollmer sich sichtlich beeindruckt: „Es ist faszinierend zu sehen, wo die Augen des Panzers Puma herkommen“, sagte Vollmer. Der US-Finanzinvestor KKR hatte im März 2016 für 1,1 Milliarden Euro die Verteidigungselektronik-Sparte von Airbus Defence and Space (DS) übernommen. In diesem Deal enthalten war der Verkauf der in Oberkochen ansässigen Airbus DS Optronics GmbH. Eine Beschäftigungs- und Standortsicherung gilt für das jetzige Hensoldt-Werk in Oberkochen noch bis Juni 2019. Da sich die Geschäfte dort dem Vernehmen nach gut entwickeln, wird damit gerechnet, dass eher Personal auf- als abgebaut wird. / Die Zukunftsprojekte des Anfang 2017 neu aufgestellten Sensorhauses unter dem Namen Hensoldt waren beim Besuch Vollmers zentrales Thema. Andreas Hülle, Head of Optronics bei Hensoldt, leitete die Gespräche mit dem Inspekteur zu aktuellen Themen der Heeresrüstung. Hensoldt-Vertriebsleiterin Sabine K. Hipp und Stefan Hess, Head of Public Affairs des Unternehmens, trugen zur Missionsausrüstung für Hubschrauber vor. „Die Teilnehmer tauschten sich intensiv über verschiedene Einsatzszenarien des Drohnenabwehr-Portfolios von Hensoldt aus“, sagte eine Unternehmenssprecherin. / Hensoldt stellte beim Besuch Vollmers zudem die Leistungsfähigkeit seiner ungekühlten und gekühlten Wärmebildgeräte im Liveeinsatz unter Beweis. Dazu gehören die Sichtmittel für den Kampfpanzer Leopard und den Schützenpanzer Marder, das Fahrersichtgerät namens Spectus II. Andreas Hülle präsentierte außerdem die optischen und optronischen Komponenten für Gladius, für die Hensoldt Optronics in diesem Jahr einen Auftrag im Wert von 30 Millionen Euro erhalten hat. / Hensoldt ist ein unabhängiger Wehrtechnik-Anbieter / Hensoldt ist nach dem Kauf der Airbus DS-Sparte durch KKR ein unabhängiger, weltweit führender Anbieter von Premium-Sensoren für Sicherungs- und Überwachungsmissionen. Das Unternehmen ist weltweit tätig, unter anderem im Bereich der Flugkörperwarnsysteme und der U-Boot-Periskope. / Außerdem ist Hensoldt stark auf dem Markt für Radare, Optronik und elektronische Schutzsysteme aktiv. Hensoldt erzielt mit etwa 4000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro. Als Produktlinie der Hensoldt Holding Germany entwickelt, konstruiert und fertigt die in Oberkochen ansässige Hensoldt Optronics mit rund 800 Mitarbeitern weltweit optische, optronische und feinmechanische Geräte sowie Präzisionsgeräte für militärische, zivile und Sicherheitsanwendungen an den deutschen Standorten Oberkochen und Wetzlar sowie in Irene (Südafrika), Belo Horizonte (Brasilien), Seoul (Südkorea) und Sidi bel Abbès (Algerien). / Der Name Hensoldt ist seit 1896 ein Begriff in der weltweiten Wehrtechnik. Er steht für kampfbewährte, zuverlässige und genaue Targeting- und Beobachtungsoptiken für Handwaffen bis hin zu schweren Waffensystemen. © Schwäbische Post 29.08.2017


"Zukünftig wird das Unternehmen für Verteidigungselektronik unter dem Namen Hensoldt firmieren. Dazu werden die Standorte in Ulm mit 2.000 Mitarbeitern, Oberkochen mit 450 und Friedrichshafen mit etwa 400 Mitarbeitern gehören." Quelle: SWR 1.3.2017 - Im Werk Ulm werden vorwiegend Radarsysteme hergestellt, unter anderem für den Eurofighter. Im Werk in Oberkochen werden unter anderem Periskope für U-Boote gebaut. Hensoldt hat außerdem ein Lobby-Büro in Berlin, ein Support-Filiale in Kiel und eine Filiale mit 600 Beschäftigten in Pretoria, Südafrika.

Rückblick 2016: "Airbus Defence and Space Optronics" hatte 4 Standorte:

  1. Airbus DS Optronics GmbH, Carl-Zeiss-Straße 22, 73447 Oberkochen
  2. Airbus DS Optronics (Pty) Ltd., Nellmapius Drive, Irene 0046, Republic of South Africa
  3. LNZ Optronics, 471, HapJeong-dong, 24th floor, Mapo-gu, Seoul, 121-888, South Korea
  4. Airbus DS Optronics GmbH, Gloelstraße 3–5, 35576 Wetzlar

Alle Fotos von militärischen Geräten, die Sie auf dieser Seite sehen (Panzer, Drohne, Militärhubschrauber etc) wurden von der Website der Firma Hensoldt (früher Airbus DS) im Jahre 2015 heruntergeladen.

Unsere Fragen: Die Angestellten der Firma Airbus DS verdienen gut, aber wer denkt an die Opfer? Wer denkt an die Gräuel des Krieges? Wer denkt daran, dass mit den Waffen aus Oberkochen auch Zivilisten, Frauen und Kinder getötet werden?

Die Rüstungselektronik befindet sich auf dem alten Firmengelände relativ nahe an der Ortsmitte von Unterkochen, ziemlich nahe am Carl-Zeiss-Museum. Und zwar ist es ein Gebäude ungefähr in der Mitte des Geländes. Der normale Firmenausweis genügt nicht; man benötigt für dieses Gebäude einen extra Ausweis.

Die Firma Carl Zeiss ist weiterhin eng verbunden mit dem Rüstungsbereich. Die Mitarbeiter/innen beider Bereiche besuchen dieselbe Kantine, die Haustechnik ist gemeinsam, und ein Teil der Verwaltung ist gemeinsam. Außerdem besitzt die Firma Carl Zeiss weiterhin 25% Anteile am Rüstungsbereich.

= = = = Alle Fotos auf dieser Seite sind von der Website der Firma "Airbus DS Optronics" = = = =

21.03.2016, Pressemitteilung, IGM-Geschäftsstelle Aalen, Gesamtbetriebsrat der Airbus DS Optronics GmbH: "Am Freitag, den 18.03.2016 wurden die Verkaufsverträge zwischen dem amerikanischen Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und der Airbus Defence and Space GmbH für den “Verteidigungsbereich” EBS unterschrieben. KKR übernimmt hiermit 74,9 % der deutschen EBS-Anteile. 25,1% verbleiben bei ADS. Betroffen hiervon sind insgesamt etwa 4000 Beschäftigte an den Standorten Ulm, Friedrichshafen, Taufkirchen und Kiel sowie die beiden Optronicsstandorte Oberkochen und Wetzlar. Eine endgültige Verselbstständigung des neuen Unternehmens EBS wird für das erste Quartal 2017 erwartet. In der Zeit bis dahin werden die Übernahme der nichtdeutschen Unternehmensanteile, behördliche Genehmigungen und Unternehmensbeteiligungen mit Dritten (z.B. die UMS in Ulm) geklärt und vereinbart. Der Radarstandort Ulm ist mit über 2100 Beschäftigten der größte Einzelstandort. Nicht vom Verkauf betroffen sind der verbleibende ADS-Standort mit ca. 350 Beschäftigten und der MBDA-Standort mit 80 Beschäftigten. Für die letztgenannten Betriebe werden im Verlauf des Jahres 2016 eigenständige Betriebsratswahlen durchgeführt.‘ Die Optroncis-Standorte Oberkochen und Wetzlar (ca. 485 bzw. 80 Beschäftigte) sind ebenfalls bedeutende, vom Verkauf betroffene Standorte... Roland Hamm IGM Aalen, Winfried Fetzer GBR-Vorsitzender Airbus DS Optronics GmbH"

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21.03.2016 Schwäbische Zeitung: "Airbus verkauft Rüstungselektronik": Standorte in Ulm, Oberkochen und Immenstaad gehen an US-Finanzinvestor KKR
RAVENSBURG - Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus will sein Geschäft mit Rüstungselektronik für umgerechnet 1,1 Milliarden Euro an den US-amerikanischen Finanzinvestor KKR abgeben. Das teilte das Unternehmen am späten Freitagabend mit. Damit haben sich die seit mehreren Monaten gärenden Gerüchte über einen Verkauf bestätigt. Airbus hatte 2014 im Rahmen einer Strategieüberprüfung entschieden, sich auf die Kernaktivitäten Luft- und Raumfahrt zu konzentrieren. Die Rüstungselektronik, die 2014 unter das Dach von Airbus Defence and Space schlüpfte, gehörte nicht mehr dazu. Mitte Februar hatte Airbus angekündigt, den Verkauf der Sparte bald abschließen zu können. Betroffen davon ist das Geschäft mit Radartechnik in Ulm, das Geschäft mit optischen und optronischen Produkten in Oberkochen (Airbus Optronics) und das Geschäft mit Flugsteuerungen (Avionik) in Immenstaad am Bodensee. Angaben von Airbus zufolge beschäftigt die Sparte weltweit rund 4000 Mitarbeiter, kommt auf ein Umsatzvolumen von gut einer Milliarde Euro jährlich und erwirtschaftet eine Umsatzrendite von annähernd zehn Prozent. Am Hauptsitz in Ulm sind etwa 3000 Mitarbeiter in der Entwicklung und Fertigung komplexer Sicherheitselektronik für Flugzeuge und Fahrzeuge sowie Radaranlagen und Funküberwachungssysteme tätig. Der Standort gilt als „Radarhochburg“, die Produkte und Systeme genießen weltweit einen hervorragenden Ruf. Hier wurde etwa das Radar für das Kampfflugzeug Eurofighter entwickelt, und selbst die US-amerikanische Küstenwache setzt in ihren Booten auf die Technik aus Ulm. Im Bieterrennen für die Rüstungselektronik blieben zuletzt noch die zwei US-Finanzinvestoren Carlyle und KKR übrig, die damit auch deutsche Interessenten wie Rheinmetall oder OHB überboten. Den endgültigen Zuschlag erhielt KKR, „weil sie das beste und schlüssigste Gesamtkonzept dargelegt haben“, begründete Airbus-Sprecher Florian Taitsch im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ die Entscheidung...

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Bundeswehr beschafft neue Geräte
02.07.2017 Schwäbische Post, Seite 34 „Regionale Wirtschaft“, Autor: Sascha Kurz.
Bei Hensoldt laufen die Geschäfte rund. Die Oberkochener liefern für Infanteristen Ausrüstung.
Oberkochen. Hensoldt Optronics, die aus der ehemaligen Airbus DS Optronics hervorgegangen ist, hat einen Auftrag im Modernisierungsprogramm der Bundeswehr erhalten. Der Wert des Kontrakts im Programm „Infanterist der Zukunft" beträgt 29 Millionen Euro. Der Auftrag beinhaltet das Liefern eines Infrarot- und Nachtsichtvorsatzes, einer Zieloptik, eines Reflexvisiers, eines Zielfernrohrs und weiterem Zubehör. "Wir freuen uns, einen solch großen Auftrag für die Bundeswehr ausführen zu dürfen", sagte Andreas Hülle, Geschäftsführer der Hensoldt Optronics. Durch die neuen Geräte seien die Infanteristen in der Lage, aus großen Entfernungen und unter eingeschränkten Lichtverhältnissen besser aufklären und identifizieren zu können, teilte Hensoldt mit. Hensoldt Optronics entwickelt und fertigt mit 800·Mitarbeitern optische, optronische und feinmechanische Geräte sowie Präzisionsgeräte für militärische, zivile und Sicherheitsanwendungen. Standorte sind neben Oberkochen Wetzlar sowie Irene (Südafrika), Belo Horizonte (Brasilien), Seoul (Südkorea) und Sidi bel Abbès (Algerien). Zusammen mit den 2017 bei Airbus ausgegliederten Verteidigungselektronik-Aktivitäten beschäftigt die Hensoldt Gruppe 4000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von einer Milliarde Euro.

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Neues "Auge" für den LEOPARD: ungefähr in der Mitte des Bildes (download 2013-08-13)

Oberkochen, 22. Januar 2013 – Cassidian Optronics GmbH, die frühere Carl Zeiss Optronics GmbH, liefert das neue Wärmebildgerät ATTICA für das Kommandantenperiskop im Kampfpanzer LEOPARD 2 der Bundeswehr. Nach umfangreichen Erprobungen hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) der Cassidian-Tochter einen Auftrag über die Lieferung von ATTICA-Geräten im Wert von knapp. 7 Millionen Euro erteilt. Das Wärmebildgerät der dritten Generation von Cassidian Optronics wird somit Standard im Kommandantenperiskop Peri R17, das ebenfalls von Cassidian Optronics stammt.

Der Einsatz des ATTICA-Wärmebildgerätes durch den Panzerkommandanten ermöglicht eine wesentlich bessere Zielerfassung und verbessert so auch den Schutz der Besatzung. Der Kommandant ist mit dem Peri R17 in der Lage, markierte Ziele bei Tag und Nacht an den Richtschützen zu übergeben, um anschließend sofort weitere Ziele zu erfassen. Die Zielerfassung kann so von der Zielbekämpfung getrennt werden, was eine schnellere Reaktion ermöglicht.

Das ATTICA erfüllt die komplexen Anforderungen, die die heutigen Einsatzszenarien stellen. Das bereits für den Schützenpanzer PUMA ausgewählte Gerät entwickelt sich damit zu einem in der Bundeswehr querschnittlich eingesetzten Gerät, insbesondere in der Panzer- und Panzergrenadiertruppe sowie der Artillerie. Daraus ergeben sich logistische Vorteile, und damit auch eine Senkung der Betriebskosten bei der Verwendung von Wärmebildgeräten aus derselben Produktfamilie.

Als Konsequenz der deutschen Auswahlentscheidung planen auch weitere Staaten im LEOBEN-Verbund der Leopard-Nutzerstaaten, das Peri R17 zu beschaffen. Damit wird auch die Vereinheitlichung des Konfigurationsstandes der LEOBEN-Staaten weiter vorangetrieben.

Die Cassidian Optronics GmbH entwickelt und fertigt mit rund 800 Mitarbeitern an den deutschen Standorten Oberkochen, Wetzlar und Irene/Südafrika optische und optronische Produkte, die in militärischen Land-, See- und Luftsystemen sowie in Grenzraum- und Sicherheitstechnologien aber auch in zivilen High-Tech- und Raumfahrtsystemen eingesetzt werden. Cassidian Optronics kombiniert die optische und optronische Präzisionstechnologie von Carl Zeiss Optronics mit dem Know-how von Cassidian als einem globalen Marktführer in der Verteidigungs- und Sicherheitstechnologie.  Quelle: CASSIDIAN – Defending World Security

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Aus dem HARTHÖHENKURIER vom 1. Oktober 2012:

Aus Carl Zeiss Optronics wird Cassidian Optronics - Strategische Ergänzung ermöglicht Ausbau des Sensor-Geschäfts

Cassidian hat die frühere Carl Zeiss Optronics GmbH mehrheitlich von der Carl Zeiss AG übernommen. Cassidian hält an dem neuen Unternehmen mit Sitz in Oberkochen 75,1 Prozent der Anteile, die Carl Zeiss AG 24,9 Prozent. Unter dem Namen Cassidian Optronics GmbH werden die optischen und optronischen Aktivitäten der Carl Zeiss Optronics GmbH künftig in vollem Umfang weitergeführt. Das gab Cassidian in München bekannt.

Bernhard Gerwert, CEO von Cassidian, sagte: "Carl Zeiss Optronics stellt eine wertvolle Ergänzung unserer bereits vorhandenen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Sensoren dar. Dies ermöglicht es uns, in den kommenden Jahren den Kunden weltweit komplette Sensor-Lösungen aus einer Hand anzubieten."
Für Cassidian ist die Einbeziehung dieses Bereichs der Carl Zeiss AG eine strategische Ergänzung seines bestehenden Produktportfolios. Cassidian Optronics wird die globalen Vertriebskanäle und das Know-how von Cassidian nutzen, um seinen bisherigen Geschäftsaktivitäten eine langfristige Perspektive zu bieten. Die beiden Partner erwarten, dass durch die Kombination der Marktzugänge und durch die Integration in das System- und Plattformgeschäft von Cassidian neue Geschäftsmöglich-keiten erschlossen werden. Das Unternehmen wird bei Cassidian in das Geschäftsfeld "Sensoren und elektronische Kampfführung" integriert.

Der Geschäftsbereich "Sensoren und Elektronische Kampfführung" von Cassidian entwickelt und produziert in Deutschland, Frankreich, Belgien und Südafrika Produkte auf den Gebieten Radar, Elektronische Kampfführung, Flugsicherung und Selbstschutz.

Cassidian Optronics entwickelt und fertigt mit rund 780 Mitarbeitern an den deutschen Standorten Oberkochen und Wetzlar sowie im südafrikanischen Irene optronische, optische und feinmechanische Präzisionsprodukte für militärische und zivile Anwendungen. Schwerpunkte sind etwa Systeme für die Grenzraumüberwachung, optische und optoelektronische Geräte und Komponenten für Fahrzeuge sowie U-Boot-Periskope.


Zitat Firmen-Website (www.cassidian.com):

Cassidian, eine Division des EADS-Konzerns, ist einer der weltweit größten Anbieter globaler Sicherheitslösungen und -systeme, der zivile und militärische Kunden als Systemintegrator und Lieferant wertschöpfender Produkte und Dienstleistungen unterstützt. Hierzu zählen Flugsysteme (Flugzeuge und unbemannte Plattformen), boden- und schiffsgestützte sowie teilstreitkräfteübergreifende Systeme, Aufklärung und Überwachung, Cybersecurity, sichere

Kommunikation, Testsysteme, Flugkörper, Dienstleistungen und Supportlösungen. Im Jahr 2010 erwirtschaftete Cassidian mit rund 28.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von € 5,9 Milliarden. EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von € 45,8 Mrd. im Jahr 2010 und über 121.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören die Divisionen Airbus, Astrium, Cassidian und Eurocopter. CASSIDIAN – Defending World Security, Informationen: Cassidian, Lothar Belz, Tel.: (0731) 392-3681, lothar.belz@cassidian.com


Friedensdemo am 1.8.2016 vor Zeiss/Airbus:

Hier die Rede des "Sensenmannes" vor Zeiss/Airbus DS, am Tor 2 (Haupttor): Liebe Friedensradler/innen, dies hier ist eine SEHR GUTE Firma! Ich, der Tod, freue mich jeden Tag über die Firma Airbus Defence & Space. Ich freue mich, dass hier in Oberkochen Waffenteile hergestellt werden, und zwar optische Geräte für Rad- und Kettenpanzer, für U-Boote und Kriegsschiffe, für Militärhubschrauber und Drohnen. Denn zu allen großen Waffen gehören optische Geräte. Und die bestellt man gerne bei Airbus DS in Oberkochen. Ich freue mich, dass die Optik aus Oberkochen auf der ganzen Welt beim Töten hilft: in Afrika, Asien, in den arabischen Ländern und in Amerika. Ich freue mich auch, darüber, dass hier in der Region fast niemand Fragen stellt. Fast niemand schaut genauer hin, was bei Airbus DS produziert wird.
Fast niemand denkt an die Opfer – an die Zivilisten, Frauen und Kinder, die durch Waffen von der Ostalb sterben. Das ist einfach wunderbar - dieses Wegschauen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – das erleichtert mir, dem Tod, sehr das Geschäft. Ich freue mich außerdem, dass die Angestellten der Firma Airbus DS gut verdienen. Das hilft den Angestellten beim Wegschauen und Mundhalten. Danken möchte ich auch der Kirche! Denn die beiden großen Kirchen haben Angst: Angst vor Unruhe. Angst, dass Rüstungsarbeiter aus der Kirche austreten, Angst dass die Kirchensteuern weniger werden. Deshalb schweigen die Kirchen. Das freut mich sehr. Und nicht zu vergessen: Auch der Firma Zeiss möchte ich danken. Die Firma Zeiss duldet mitten auf ihrem weitläufigen Firmengelände das EINE große Gebäude, das der Firma Airbus DS gehört. Die Firma Zeiss teilt bereitwillig die Mensa, die Haustechnik und anderes mit der Rüstungsfirma Airbus DS. Deshalb ist die Firma Zeiss mit verantwortlich für die hier hergestellte militärische Optik. Nur EINE Sache ärgert mich: der „Rüstungs- und Militäratlas Ostalb“. Da wird genau hingeschaut, in welcher Fabrik welche Waffen hergestellt werden; wohin die Waffen geliefert werden; und in welchen Kriegen diese Waffen zum Einsatz kommen. Also: Bitte schaut den „Rüstungs- und Militäratlas Ostalb“ nicht an! Erwähnen möchte ich – bei dieser Gelegenheit noch, dass es in der Nähe von Aalen zwei weitere Waffenfabriken gibt: Erstens die Firma RUD in Unterkochen. Die zeige ich Euch nachher. Eine wundervolle Firma. Die stellt spezielle, militärische Ketten her. Zweitens die Firma Mil-ka, das bedeutet „Militärische Kabel“. Die Firma Mil-Kabel-Systems ist im Ortsteil Unterrombach. Diese Firma bekommt auch bald Besuch von der Friedensbewegung, aber nicht heute. Heute langt die Zeit nicht. Zum Schluss die Zusammenfassung: Ich, der Tod, freue mich sehr über die Waffenfabriken im Ostalbkreis, besonders über Airbus Defence & Space in Oberkochen!


Unsere Forderungen und Bitten

  1. Unsere Forderung an die Firmenleitung: Stellen sie auf zivile Produkte um. Das geht!

  2. Unsere Bitte an die Kunden: Kaufen Sie nichts bei dieser Firma! (Boykott)

  3. Unsere Bitte die Zulieferer: Liefern Sie nichts an diese Firma! (Boykott)

  4. Unser Rat an Arbeitnehmer/innen: Arbeiten Sie nicht für Krieg und Tod. Arbeiten Sie nicht im Rüstungsbereich in Oberkochen! Auf der Arbeit dort liegt keine Zukunft und kein Segen.


Periskope für Militär-U-Boote:

Bild unten: Panzers Leopard 2 mit Airbus DS -Optik "Spectus8":

Alle Fotos auf diese Seite stammen von der Website der Firma Airbus DS optronics. Sozusagen als Beweissicherung, damit wir zeigen können, wogegen wir protestieren.

 

 

Dieses Winter-Foto zeigt einen PIRANHA-Radpanzer der Firma Mowag (General Dynamics), hergestellt in Kreuzlingen am schönen Bodensee. Es handelt sich um ein Fahrzeug zur gezielten Tötung von Menschen. Die Optik wurde bei Airbus DS in Oberkochen konstruiert und produziert.


Unten: Die Recce-Tornados, die 2016 im Bundeswehr-Kriegseinsatz in Syrien sind, haben im Aufklärungsbehälter unter dem Rumpf militärische Optik von Airbus DS aus Oberkochen. Link/Quelle

 

 

 

 

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